Bookmark and Share

Aufholjagd zum Sieg

18.06.2017 17:37

Porsche gewinnt zum dritten Mal in Le Mans

Die Porsche-Mannsschaft fährt ihr Auto zur Siegerehrung. Foto: Tobias Kindermann
Die Porsche-Mannsschaft fährt ihr Auto zur Siegerehrung. Foto: Tobias Kindermann

Porsche hat zum dritten Mal hintereinander das 24-Stunden-Rennnen in Le Mans gewonnen. Mit einer Aufholjagd konnte Timo Bernhard nach einem fast aussichtslos wirkenden Rückstand auf den ersten Platz vorfahren. Doch es war kein Rennen, wie man es in den vergangenen Jahren gewohnt war.  

Toyota kam als Favorit mit drei Fahrzeugen – und ging schon kurz nach Mitternacht völlig unter. Der führende TS 050 #7 fiel mit technischen Problemen aus, wenig später gab auch die #9 aufgrund der Folgen eines Unfalls auf. Schon vorher war die #8 durch technische Probleme weit zurückgeworfen worden. Aber auch Porsche hatte zu diesem Zeitpunkt schon einen Rückschlag gehabt. Der 919 Hybrid #2 musste nach einem Schaden am Elektromotor etwa eine Stunde an der Box verbringen. Doch dieser Wagen mit Timo Bernhard, Brendon Hartley und Earl Bamber sollte sich zum As für Porsche entwickeln, als der seit 1 Uhr früh führende Porsche#1 (Tandy, Jani, Lotterer) am Sonntagmittag mit einem Motorschaden ausrollte.

Platz 4 für den Porsche 911 RSR lautet für Porsche das Ergebnis. Foto: Tobias KindermannDanach lag lange ein LMP-2-Team an der Spitze – das chinesische Jackie-Chan-DC-Team. Weil fünf der sechs gestarteten LMP-1-Prototypen ausfielen oder nach sehr langen Reparaturzeit erst wieder auf die Strecke gehen konnten, war nur noch der 919 Hybrid #2 in der Lage, noch ganz nach vorne zu fahren. Eine Stunde vor Rennende hatte Bernhard dann die Führung übernommen, der Wagen lief bis zum Ende ohne Probleme weiter. Der dritte Platz ging an das LMP-2-Team Valliant-Rebellion.

Der neue Porsche 911 RSR schlug sich in der GTE Pro zunächst gut, doch ein Unfall der #92, den Dirk Werner, Michael Christensen und Kevin Estré steuerten, kostete das Podium. Die #91 mit Richard Lietz, Frédérik Makowiecki und Patrik Pilet landete in der hart umkämpften GT-Klasse auf Platz 4. Hier ging der Sieg an die #97 von Aston Martin.

Zurück