Cayenne unter Strom

02.05.2018 07:29

Porsche bietet eine Plug-In-Variante an

Porsche bietet den Cayenne jetzt auch als Plug-In-Hybrid an. Foto: Porsche
Porsche bietet den Cayenne jetzt auch als Plug-In-Hybrid an. Foto: Porsche

Porsche bietet jetzt auch den Cayenne in einer Hybrid-Ausführung an. Ein Dreiliter-V6-Motor (250 kW/340 PS) und ein Elektromotor (100 kW/136 PS) bieten eine Systemleistung von 340 kW (462 PS). Bereits knapp über Leerlaufdrehzahl steht das maximale Drehmoment von 700 Nm zur Verfügung.

Der Plug-in-Hybridantrieb des Cayenne sorgt für eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 5,0 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 253 km/h. Rein elektrisch fährt der Cayenne E-Hybrid bis zu 135 km/h schnell. Mit der Einführung des Cayenne E-Hybrid erweitert Porsche zudem sein Angebot an Komfort- und Assistenzsystemen für die gesamte Baureihe wie etwa das neue Head-up-Display, Massagesitze und 22 Zoll große Leichtmetallräder.

Gegenüber dem Vorgänger wurde die Leistung des Verbrennungsmotors im Vergleich um fünf Kilowatt (sieben PS) auf 250 kW (340 PS) moderat angehoben, die E-Maschine kommt mit 100 kW (136 PS) jetzt auf über 43 Prozent mehr Leistung. Beides summiert sich zu einer Systemleistung von 340 kW (462 PS). Neu ist die vom Supersportwagen 918 Spyder abgeleitete Boost-Strategie. Sie sorgt dafür, dass die elektrische Maschine in allen Fahrmodi des serienmäßigen Sport Chrono Pakets für einen zusätzlichen Leistungsschub genutzt werden kann. So steht unmittelbar ab Betätigung des Gaspedals das maximale Systemdrehmoment bereit.
Das Boost-Moment kann je nach Fahrsituation und Leistungsanforderung des Fahrers kontinuierlich über das gesamte Drehzahlband abgerufen werden. Die Ausprägung der Boost-Unterstützung und das Wiederaufladen der Batterie während der Fahrt hängen vom jeweiligen Fahrmodus ab. In den Performanceorientierten Modi Sport und Sport Plus kann nahezu der gesamte Energie-Inhalt der Batterie zum Boosten genutzt werden. Im Modus Sport wird die Batterie auf das Niveau geladen, das für ein erneutes Boosten ausreichend ist. Im Modus Sport Plus wird die Batterie schnellstmöglich wieder aufgeladen.

Bekanntes Layout im Innenraum: Die Hybrid-Technik bleibt hier unauffällig. Foto: PorscheGegenüber dem Vorgängermodell stieg die Batterie-Kapazität von 10,8 kWh auf 14,1 kWh. Das entspricht einer Steigerung um rund 30 Prozent. Die fluidgekühlte Batterie, die unter dem Ladeboden im Heck des Fahrzeugs verbaut ist, besteht aus acht Zellmodulen mit je 13 prismatischen Lithium-Ionen-Zellen. Binnen 7,8 Stunden ist die Hochvolt-Batterie über einen 230-V-Anschluss mit 10 Ampere-Absicherung vollständig geladen. Werden alternativ zum serienmäßigen 3,6-kW-Ladegerät der optionale 7,2-kW-On-Board-Lader und ein 230-V-Anschluss mit 32 Ampere genutzt, ist die Batterie bereits nach 2,3 Stunden voll.

Erstmals bietet Porsche nun auch ein Head-Up-Display an. Es projiziert in vollfarbiger Darstellung alle relevanten Fahrinformationen direkt in da s Sichtfeld des Fahrers. Darüber hinaus werden nun im Cayenne der intelligente digitale Copilot Porsche InnoDrive mit Abstandsregeltempostat, Massagesitze, eine beheizbare Frontscheibe, die Standheizung mit Fernbedienung und 22 Zoll große Leichtmetallräder angeboten.Der neue Cayenne E-Hybrid ist ab sofort bestellbar und kostet in Deutschland ab 89.822 Euro. Die Markteinführung in Europa erfolgt Ende Mai 2018.



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