Bookmark and Share

Erster Titel für den 911 RSR

09.10.2017 22:02

Porsche gewinnt den North American Endurance Cup

Patrick Pilet, Dirk Werner und Nick Tandy sicherten Porsche im letzten Rennen der IMSA-Serie eine wichtige Sonderwertung. Foto: Porsche
Patrick Pilet, Dirk Werner und Nick Tandy sicherten Porsche im letzten Rennen der IMSA-Serie eine wichtige Sonderwertung. Foto: Porsche

Am Ende der Rennsaison in der amerikanischen IMSA-Serie kann sich Porsche über einen ersten Titel für den neuen Porsche 911 RSR freuen. Patrick Pilet und Dirk Werner sicherten sich in der Klasse GTLM den Gewinn des North American Endurance Cup. In ihm werden die Langstreckenrennen dieser Serie noch einmal separat gewertet.

Der zweite Porsche 911 RSR mit Laurens Vanthoor, Gianmaria Bruni, Earl Bamber fiel durch einen Zwischenfall in der frühen Rennphase zurück, als es zu einem Feuer bei einem Boxenstopp kam. Foto: PorscheAuf dem Kurs von Road Atlanta ging die erste Rennsaison des neuen Porsche 911 RSR in den USA und Kanada zu Ende. Dieses Rennen wird auch „Petit Le Mans“ genannt, es dauert zehn Stunden. Die Gesamsieger der diesjährigen IMSA-Serie in der GTLM standen schon vor dem Start fest Es war die Corvette #3 von von Jan Magnussen, Antonio Garcia und Mike Rockenfeller, die in Road Atlanta mit einer Sekunde Rückstand auf Platz 2 fuhr. Magnussen/Garcia sind die GTLM-Champions, nachdem sie genau wie Taylor/Taylor (Cadillac Dpi) in der Topklasse der Prototypen  auch in der ihrer Klasse nur starten mussten, um den Titel zu fixieren. Bei Porshe lief nicht alles rund. Am 911 RSR #912 (Bruni/Vanthoor/Bamber) gab es schon rechts bald nach dem Start  des Rennens ein Feuer an der Box. Ein Mechaniker wälzte sich am Boden, konnte aber nach wenigen Sekunden wieder aufstehen. Trotzdem reichte es zu fünf der Klasse, direkt vor dem #911 Porche von Pilet/Werner/Tandy.

Patrik Pilet. Foto: PorscheIm North American Endurance Cup werden neben dem Petit Le Mans auch die Langstreckenklassiker Daytona, Sebring und Watkins Glen gewertet. Den Sieg im Teamklassement erkämpfte sich das Porsche GT Team, das den von Porsche Motorsport in Weissach für diese Saison komplett neu entwickelten 911 RSR einsetzt. In der Herstellerwertung belegte Porsche mit nur einem Punkt Rückstand den zweiten Platz.

Dirk Werner. Foto: PorscheIn seiner ersten Rennsaison in den USA und Kanada feierte der neue Porsche 911 RSR einige Erfolge. Seinen ersten Sieg holte er am 22. Juli in Lime Rock. Dazu kamen vier Podiumsplatzierungen in Daytona, Long Beach, Elkhart Lake und Laguna Seca. Beim Petit Le Mans verabschiedeten sich auch die von Werksfahrern unterstützten Porsche-Kundenteams in der Klasse GTD mit guten Ergebnissen in die Winterpause. Michael Christensen (Dänemark) wurde mit dem 911 GT3 R von Alegra Motorsports und seinen amerikanischen Teamkollegen Daniel Morad und Michael de Quesada Zweiter. Jörg Bergmeister (Langenfeld) belegte zusammen mit den Amerikanern Patrick Lindsey und Matthew McMurry den dritten Platz.

Rennergebnis

Klasse GTLM
1. Auberlen/Sims/Wittmer (USA/GB/CAN), BMW M6, 392 Runden
2. Garcia/Magnussen/Rockenfeller (E/DK/D), Corvette, 392
3. Fisichella/Vilander/Pier Guidi (I/SF/I)), Ferrari 488 GTE, 392
4. Gavin/Milner/Fässler (GB/USA/CH), Corvette, 392
5. Vanthoor/Bruni/Bamber (B/I/NZ), Porsche 911 RSR, + 392
6. Pilet/Werner/Tandy (F/D/GB), Porsche 911 RSR, 392
7. Hand/Müller/Bourdais (USA/D/F), Ford GT, 392
8. Westbrook/Briscoe/Dixon (GB/USA/NZ), Ford GT, 390
9. Edwards/Tomczyk/Catsburg (USA/D/NL), BMW M6, 338

Klasse GTD
1. De Phillippi/Mies/van der Linde (USA/D/RSA), Audi R8, 382 Runden
2. Morad/Christensen/de Quesada (USA/DK/USA), Porsche 911 GT3 R, 382
3. Bergmeister/Lindsey/McMurry (D/USA/USA), Porsche 911 GT3 R, 382
5. Braun/Bennett/Jonsson (USA/USA/S), Porsche 911 GT3 R, 380

Zurück