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Gutes erstes Halbjahr

30.07.2017 18:29

Porsche verkauft sieben Prozent mehr Autos

Porsche-Chef Oliver Blume (links) und Lutz Meschke, stellv. Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und IT. Foto: Porsche
Porsche-Chef Oliver Blume (links) und Lutz Meschke, stellv. Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und IT. Foto: Porsche

Im ersten Halbjahr 2017 hat Porsche sein operatives Ergebnis, Umsatz, Auslieferungen und Mitarbeiterzahl gesteigert. Das operative Ergebnis erreichte 2,1 Milliarden Euro, der Anstieg betrug 16 Prozent. Der Umsatz stieg um acht Prozent auf 11,8 Milliarden Euro. Die Umsatzrendite liegt bei 18,1 Prozent (Vorjahreszeitraum: 16,8 Prozent). Die Auslieferungen nahmen um sieben Prozent auf 126.497 Fahrzeuge zu. Die Belegschaft erhöhte sich um zwölf Prozent auf 29.280 Mitarbeiter.

Porsche-Chef Oliver Blume, sagte: „Solide finanzielle Ergebnisse sind die Basis für die Zukunft. Porsche setzt auf puristische, emotionale Sportwagen sowie auf Zukunftstechnologien wie Plug-in-Hybride und reine Elektromobilität.“

Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand Finanzen und IT, betonte, dass eine langfristig orientierte Währungssicherung und die effiziente Organisation mit einer weiter optimierten Kostenstruktur den Ergebnistrend unterstützten. Er wies aber darauf hin, dass das sehr hohe Ergebnis des ersten Halbjahres gedanklich nicht einfach in die Zukunft fortgeschrieben werden könne. Meschke: „Unseren hohen Ausgaben für die Entwicklung des ersten rein elektrisch betriebenen Sportwagens von Porsche und die Erweiterung der Produktion am Standort Zuffenhausen stehen Einnahmen erst nach dem Verkaufsstart des Mission E Ende des Jahrzehnts gegenüber.“ Porsche investiert für den Mission E eine Milliarde Euro und schafft mehr als 1.200 neue Arbeitsplätze. Außerdem gibt der Sportwagenhersteller einen hohen dreistelligen Millionen-Euro-Betrag für Zukunftstechnologien und Plug-in-Hybridantriebe aus.

Im aktuellen Geschäftsjahr 2017 gehen Blume und Meschke unter der Voraussetzung stabiler Fremdwährungskurse davon aus, zum Jahresende ein operatives Ergebnis auszuweisen, das leicht über dem Vorjahreswert liegt. Das Ziel einer operativen Umsatzrendite von mindestens 15 Prozent werde Porsche weiter erreichen.


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