Kein Glück in Spa

30.07.2018 07:26

Unfall und Technik bremsen Porsche aus

Der KÜS Team 75-Porsche 911 GT3 R schied in Spa durch einen Unfall aus. Foto: Porsche
Der KÜS Team 75-Porsche 911 GT3 R schied in Spa durch einen Unfall aus. Foto: Porsche

Ein technischer Defekt, ein Unfall: Porsche hatte beim größten GT3-Langstreckenrennen der Welt in diesem Jahr kein Glück. Mit zwei Teams war man in der Spitzengruppe unterwegs, dem KÜS Team 75 von Werksfahrer Timo Bernhard und der Mannschaft von Manthey-Racing. Am Ende holte sich BMW einen Doppelsieg mit seinem M6 GT.

Ein zu überrundender Audi verursachte nach etwa 18 Stunden Renndauer eine Kollision, die den KÜS Team 75 Porsche 911 GT3 R so stark beschädigte, so dass Earl Bamber, Timo Bernhard und Laurens Vanthoor den Wagen aus dem Rennen nahmen. Zuvor war das Team Manthey mit Romain Dumas, Frédéric Makowiecki und Dirk Werner durch einen Elektrikschaden weit zurückgeworfen worden. Der Wagen landete am Ende auf Platz 29.

Der Manthey-Porsche fiel durch einen Elektrikschaden aussichtslos zurück. Foto: PorscheDen Sieg holten sich Philipp Eng, Tom Blomqvist und Christian Krognes im BMW M6 GT3 von Walkenhorst. Für BMW ist es bei den 24 Stunden von Spa der dritte Sieg innerhalb von vier Jahren. Eng gehörte bereits 2016 zum siegreichen Team. Auf Platz zwei landete der Rowe-BMW mit Jens Klingmann, Nick Catsburg und Alexander Sims. Platz 3 ging an Audi mmit Kelvin van der Linde, Sheldon van der Linde und Jeffrey Schmidt.

Beim 24-Stunden Rennen von Spa-Francorchamps starteten 221 Fahrer in 63 Autos. Insgesamt 13 Marken waren bei der 70. Auflage des Marathons vertreten, der als größtes und wichtigstes GT3-Event der Welt gilt.

Frank-Steffen Walliser, Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge, meinte zum Abschneiden der Porsche 911 GT3 R: „Es war ein extrem schwieriges Rennwochenende für uns. Unsere Strategie, konstant und fehlerfrei zu fahren, ging beim Team75 Bernhard gut auf. Dann ist das Auto durch einen unverschuldeten Unfall ausgefallen. Der Porsche GT3 R mit der Nummer 911 verlor nach einem Generatorschaden einige Runden und hatte danach keine Chance mehr auf eine vordere Platzierung. Auch die Fahrzeuge in der Pro-Am-Wertung und der Am-Kategorie hatten technische Probleme. Von daher war es nicht unser Wochenende.“

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