Pech für Porsche

30.10.2011 22:57

10. und letzter Lauf der VLN am Nürburgring

Gute Laune vor dem Start: Manthey auf Platz 1. Foto: Tobias Kindermann
Gute Laune vor dem Start: Manthey auf Platz 1. Foto: Tobias Kindermann

Der Abschluss sollte nicht gut für Porsche laufen: Beim letzten Lauf der Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring waren vier Porsche 911 GT3 R unter den ersten zehn Wagen in der Startaufstellung. Ganz vorne der gelb-grüne Top-Wagen vom Team Manthey mit der Startnummer 11, der die beiden letzten Rennen gewonnen hatte. Olaf Manthey wollte zum Saisonabschluss den dritten Sieg in Folge einfahren – und hatte das schon in der Qualifikation deutlich spüren lassen. Mit 8.04 min gelang Porsche-Werksfahrer Marc Lieb die mit Abstand beste Zeit, der zweitplatzierte Mamerow Mercedes SLS war rund 7 Sekunden langsamer. Wie das?

Ein Satz superweicher Qualifikationsreifen optimal eingesetzt – „das war der Lieb –Effekt“, meinte Olaf Manthey vor dem Start. So schien es nach dem Start weiterzugehen. Marc Lieb fuhr schnell einen Vorsprung heraus, der sich bei rund 30 Sekunden einpendelte. Dabei schien er das Rennen zu kontrollieren und nicht am Limit unterwegs zu sein, auch sein Partner Lucas Luhr fuhr praktisch identische Zeiten. Doch nach Runde 14 kam das Aus. Luhr rollte mit einem Antriebswellenschaden aus. Das war Sabine Schmitz mit dem Frikadelli-Porsche, die von Platz 7 ins Rennen gegangen war, schon nach Runde 2 passiert, auch sie musste den Wagen an der Box abstellen. Nach einer Reparatur ging der Wagen noch einmal ins Rennen – man nutzte die verbliebene Zeit für Reifentests.

Der Moskovskaya-Porsche mit der Startnummer 10, ebenfalls ein von Manthey betreutes Auto, fiel durch einen Reifenschaden zurück. Der Haribo-Porsche mit der Startnummer 8  kam rund zweieinhalb Minuten nach dem drittplatzierten BMW Z4 GT3 vom Team Schubert ins Ziel und war damit bester Porsche 911 im Feld. Der Moskovskaya-Porsche arbeitete sich immerhin auf Platz 8 hervor.

Der Sieg ging an das Team Phönix Racing mit einem Audi R8 LMS mit Marc Basseng, Christopher Mies und Michael Ammermüller am Steuer.

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