Porsche Swap in Schorndorf

22.11.2011 22:59

Paul Ernst Strähle jun. organisierte die 8. Auflage

Der 8. Porsche Swap in Schorndorf. Foto: Strähle
Der 8. Porsche Swap in Schorndorf. Foto: Strähle

Erneut war Schorndorf Schauplatz einer der größten Börsen für Porsche Teile in Europa. In der Galerie für Kunst und Technik drehte sich auf zwei Etagen einen Tag lang alles nur um die Marke Porsche. 64 Aussteller boten an, was das Porsche-Herz höher schlagen ließ: Ersatzteile aller Art, Bücher, Zeitschriften, Prospekte, Poster und Bedienungsanleitungen aller Porsche-Typen waren auf den Ausverkaufstischen zu finden.

Auf dem Modellautosektor bot Erhard Greif ein 911-Sondermodell an. Auf den Türen der 1:43 Miniaturen prangte das eingravierte Logo von „Strähle autosport“ und auf der Fronthaube die Zahl 8, die auf die achte Veranstaltung in Schorndorf hinwies, die am Samstag, 12. November, stattfand. Ehemalige Porsche-Mitarbeiter und Freunde der Marke nahmen die Veranstaltung auch zum Anlass, sich in Schorndorf wieder zu treffen und sich an alte Freundschaften zu erinnern. Valentin Schaeffer, ehemals sensibler Motorenspezialist, Peter Falk, Ex-Rennleiter der Sportwagenschmiede aus Zuffenhausen, Walter Näher, Renningenieur der Rennwagentypen 956, 962 und 917, avancierte vom Pensionär zum Buchautor des bis dato besten Sachbuchs über den legendären Porsche 917. Ferner befanden sich die ehemaligen Versuchsleute Günther Steckkönig, Hans Bäuerle, Hans Clausecker und Ex-DTM Pilot „Jockel“ Joachim Winkelhock unter den Gästen. Sie alle standen für die rund 700 Besucher für Autogrammwünsche und Gespräche aus der guten alten Zeit gerne zur Verfügung.    

Peter Falk (links) im Gespräch mit Paul Ernst Strähle jun. Foto: StrählePaul Ernst Strähle jun. organisierte dieses achte Treffen für die Porschefreunde vor allem in dem Gedenken an seinen erst vor einem Jahr verstorbenen Vater Paul Ernst Strähle, der bereits in den 50er Jahren mit seinem Volkswagen ‚Dapferle’ in den Motorsport einstieg und in den folgenden Jahren mit einem Porsche 356 seine größten automobilsportlichen Lorbeeren herausfuhr. „Mein Vater galt damals schon als Allroundpilot. Er gewann fünf Mal die GT-Klasse beim „1000-Kilometer-Rennen“ auf dem Nürburgring und holte sich Gesamtsiege wie bei der Rallye ‚Lüttich-Rom-Lüttich’ oder der ‚Tour de Corse’ auf der Insel Korsika“, meinte Paul Ernst Junior nicht ohne Stolz.

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