Porsche weiter Schlusslicht

18.12.2018 08:44

WLTP bremst Zulassungen in Deuschland stark

Ungewohntes Bild: Der Cayenne war Schlusslicht bei den Zulassungen von Porsche im November in Deutschland. Foto: Porsche
Ungewohntes Bild: Der Cayenne war Schlusslicht bei den Zulassungen von Porsche im November in Deutschland. Foto: Porsche

Es wird besser, aber immer noch nicht gut. Porsche hat im November in Deutschland seinen Absatz gegenüber Oktober etwa verdoppeln können, liegt aber noch weit hinter dem Vorjahresergebnis zurück. Die Probleme in der Umstellung auf den neuen WLTP-Abgaszyklus zeigen deshalb auch an anderer Stelle Wirkung.

560 Fahrzeuge im Oktober, 1108 Fahrzeuge im November – es geht wieder etwas aufwärts bei Porsche. Doch mit einem Rückgang der Zulassungen um 54,6 Prozent gegenüber dem November 2017 ist man immer noch Schlusslicht in Deutschland. Keine andere Marke hat so starke Einrüche zu verzeichnen. Und bei Porsche ist es mittlerweile das dritte Mal in Folge, dass man ganz hinten liegt.

Insgesamt war der November aber allgemein kein guter Monat für die Autoindustrie. Mit 272.674 neu zugelassenen Pkw lag man um 9,9 Prozent unterhalb des Vorjahresmonats. Auch ein ungewohntes Bild: Der Porsche, der sich am schlechtesten verkaufte, war der Umsatzbringer Cayenne. 52 Zulassungen gab es von dem großen SUV in Deutschland. Vom Panamera wurden 92 Wagen zugelassen, vom Cayman 124, dem Boxster 189, dem Macan 115. Das Modell an der Spitze war der Porsche 911, dessen Nachfolger gerade präsentiert wurde. 383 Exemplare des Sportwagens wurden zugelassen. Dabei gibt es ihn nur noch als 911 Carrera 4 GTS mit PDK zu kaufen.

Im November drehte sich damit das Blatt für Porsche. Von Januar bis November 2017 wurden 27.551 Wagen auf die Straße gebracht, im selben Zeitraum 2018 27.227. Damit zeichnet sich ab, dass Porsche in Deutschland das Ergebnis aus dem Vorjahr kaum erreichen wird.

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