Rekordjahr für Porsche

15.03.2014 22:12

Das Unternehmen zieht Bilanz für 2013

Porsche-Chef Matthias Müller kann zufrieden sein. 2013 lief für das Unternehmen gut. Foto: Porsche
Porsche-Chef Matthias Müller kann zufrieden sein. 2013 lief für das Unternehmen gut. Foto: Porsche

Porsche wächst bei Umsatz und Gewinn. Auf der Bilanzkonferenz zum Geschäftsjahr 2013 gab das Unternehmen jetzt seine Zahlen bekannt. Porsche legte in allen Bereichen zu.  Besonders stark im Absatz, der im Vergleich zum Vorjahr um rund 15 Prozent auf 162.145 Fahrzeuge anstieg, aber auch die anderen Daten sind gut.

Der Umsatz stieg um drei Prozent auf 14,3 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis wuchs um sechs Prozent auf 2,58 Milliarden Euro. Die Anzahl an Mitarbeitern erreichte mit einem Zuwachs um elf Prozent auf 19.456 Personen zum Jahresende einen Höchststand.

Der Macan soll 2014 für weiteres Wachstum sorgen. Foto: PorscheMatthias Müller, Vorsitzender des Vorstands, betonte auf der Jahrespressekonferenz der Porsche AG, dass 2013 das bisher erfolgreichste Jahr in der Geschichte des Unternehmens gewesen sei. Lutz Meschke, Vorstand Finanzen und IT, hob „die gesunde Kostenstruktur und die nachhaltig hohe Ertragskraft des Sportwagenherstellers mit einer operativen Umsatzrendite von 18 Prozent“ hervor. Darüber hinaus führte Meschke an, dass sich die Nettoliquidität des Bereichs Fahrzeuggeschäft – also die Bruttoliquidität minus Finanzschulden ohne die Berücksichtigung des Finanzdienstleistungsbereichs – von minus 1,87 Milliarden Euro zum 31. Dezember 2012 auf minus 899 Millionen Euro zum 31. Dezember 2013 verbessert hat. Meschke weiter: „Damit sind wir unserem mittelfristigen Ziel einer vollständigen Rückführung der Nettoverschuldung bei gleichzeitiger Finanzierung des Wachstums aus dem operativen Cashflow erneut einen großen Schritt näher gekommen.“

Das neue Jahr lief für Porsche gut an: In den ersten beiden Monaten des Jahres stiegen die weltweiten Auslieferungen um drei Prozent auf 23.286 Fahrzeuge. Vorstandschef Müller: „Dieser positive Trend wird sich im Verlauf des Jahres 2014 verstärken. Mit dem Marktstart des Macan im April werden unsere Verkäufe weiter anziehen.“ Finanzvorstand Meschke fügte an, dass die Einführung des Macan steigende Personalkosten und Abschreibungen mit sich bringe und Porsche darüber hinaus hohe Vorleistungen in moderne Antriebskonzepte zur Erfüllung zukünftig strengerer weltweiter Abgasnormen erbringen müsse. Dennoch, so Meschke weiter, „sind wir für das laufende Geschäftsjahr bestens gerüstet. Unter der Annahme, dass sich der Absatz in Europa trotz ungelöster Strukturprobleme weiter stabilisiert, ist es unser Ziel, 2014 mindestens wieder ein operatives Ergebnis auf Vorjahreshöhe zu erreichen“.

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