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Vierter Sieg in Folge

17.09.2017 23:10

WEC: Porsche dominiert auch in Austin

Der Porsche 919 Hybrid mit der Nr. 2 holte den vierten Sieg in Folge. Foto: Porsche
Der Porsche 919 Hybrid mit der Nr. 2 holte den vierten Sieg in Folge. Foto: Porsche

Am Ende war es ein ungefährdeter Doppelsieg – und ein choreografierter. Porsche holte beim 6. WEC-Lauf in Austin (Texas) mit dem 919 Hybrid mit der Startnummer 2 erneut den ersten Platz. Für Timo Bernhard, Brendon Hartley und Earl Bamberg bedeutete das den vierten Sieg in Folge. Doch das Schwesterteam mit Neel Jani, Andre Lotterer und Nick Tandy musste sie erneut – wie am Nürburgring – vorbei lassen. Trotzdem gab es eine – wenn auch kleine Überraschung.

Toyota konnte nämlich – anders als im vorgehenden Lauf in Mexico – deutlich besser in Szene setzen. Bedingt durch geringere Streckentemperaturen, der Himmel war zu Beginn des Rennens wolkig, fuhren die Toyotas TS050 auf Augenhöhe mit den Porsche. Der spätere Sieger lag zeitweise nur auf Platz 4.  Als später die Sonne herauskam, wendete sich das Blatt. Porsche kam besser ins Rennen. Sechs Minuten vor Rennende griff die Stallorder: Nick Tandy ließ Earl Bamber passieren. Toyota blieben nur die Plätze 3 und 4.

Der Porsche 911 RSR mit der Nummer 92 fuhr vom letzten Platz in seiner Klasse auf Platz 2 vor. Foto: PorscheIn der GT-Pro-Klasse musste Porsche dagegen mehr kämpfen, um an Ende einen zweiten Platz zu holen. Der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 war vom letzten Platz in seiner Klasse gestartet. Doch gleich in der ersten Runde machte Kevin Estré vier Plätze gut. Zeitweise lag der Wagen, auf dem Michel Christensen als zweiter Fahrer startet, sogar an der Spitze. Am Ende landete man nur fünf Sekunden hinter dem führenden Ferrari. Die Startnummer 91 mit Richard Lietz und Frédéric Makowiecki fiel durch zwei Zeitstrafen zurück, am Ende langte es nur für Platz 6. Platz drei ging ebenfalls an Ferrari, die beiden Ford GT hatten vor heimischer Kulisse keinen guten Tag, man kämpfte mit Reifenproblemen und trotz mehr Leistung durch eine andere Einstufung fehlte es auf den Geraden an Tempo.

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