Welcome Millennials

23.11.2018 06:50

996. Fahrbericht & Kaufberatung.

Fotos: Roman Rätzke

In den Nullerjahren reifte die fünfte 911-Generation zu großer Reife und Güte. Stärker, besser verarbeitet und härter im Nehmen ist der späte 996 im Vergleich zum Ur-Modell. Vielfalt und Angebot sind groß und verlockend.

Sich für einen 996 zu begeistern, fällt heute, rund 20 Jahre nach dessen Debüt, leicht. Das war ja nicht immer so. Wer hätte vor einigen Jahren beim Thema "Elfer zum Sammeln und Wegstellen" schon an den ersten 911 mit Wasserkühlung gedacht?

Aber der 996 wird jetzt anders wahrgenommen, die Zeit ist auf seiner Seite. Beinahe kompakte Abmessungen, Sechszylinder-Saugmotor, serienmäßig sechs Gänge handgerissen – auf einmal wirkt das alles ganz schön klassisch. Liegt es nur am Alter? Nicht unbedingt. Denn nachdem der große Run auf die Luftgekühlten zuletzt mit Höchstpreisen seinen Gipfel erreichte, macht den 996 plötzlich auch sein Preis attraktiv. Bei 20.000 Euro beginnt das Abenteuer 911.

Am meisten Elfer fürs Geld gibt es bei den Autos des Jahres 2000 aufwärts. Also, auf geht’s ins neue Jahrtausend – Coupé, Targa und Turbo stehen zum Fahren bereit. Und ein Rennwagen, der heute mal raus darf, um zu zeigen, dass im 996 eben doch ein echter Kerl steckt.

Wir gehen chronologisch vor. Der älteste der jungen Elfer ist der Targa, präsentiert zum Modelljahr 2002 und noch zu D-Mark-Zeiten knackige 159.041 Mark teuer. Der Targa ist tatsächlich die erste Neuheit der Baureihe im neuen Jahrtausend - Carrera 4, Cabrio, Turbo, GT2 und GT3 gab es alle schon vorher.

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