Februar 2010

28.02.2010 22:26

Die Neuauflage des Cayenne wirkt dynamischer

Der Gelände-Sportler

Nach rund siebeneinhalb Jahren Produktionszeit präsentiert Porsche auf dem Genfer Salon ab dem 4. März einen Nachfolger für den Cayenne. Auch er ist wieder ein sportlicher Bruder des VW Touareg, den Volkswagen ebenfalls vor kurzem als Neuauflage ankündigte. Erstmals wird in dem sportlichen Geländewagen auch ein Hybrid-Antrieb lieferbar sein, Premiere in einem Porsche-Serienwagen. Im Dezember 2002 rollten die ersten Cayenne auf den deutschen Markt. Vor allem die Version vor dem Facelift im Jahr 2007 war absolut unverdächtig, jemals eine Design-Ikone zu werden wie der Porsche 911. Auch in vielen anderen Punkten verstörte der Cayenne-Auftritt die Porsche-Gemeinde. Ein Sport Utility Vehicle (SUV) erschien vielen wie die Antithese eines Sportwagens – schwer, spritdurstig sowie längs- und querdynamischen Übungen gegenüber nicht wirklich aufgeschlossen. Wirtschaftlich gesehen war der Wagen dagegen überaus erfolgreich – und zeigt dem Porsche 911 bei den Verkaufzahlen auch noch kurz vor seiner Ablösung die klobigen Hecklichter.

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28.02.2010 20:16

Umsatzrückgang führte zur Firmenpleite

Weiter keine Spur von Gemballa

Uwe Gemballas Verschwinden in Südafrika gibt weiter Rätsel auf. Wie die Stuttgarter Nachrichten auf ihrem Online-Auftritt berichten, traf sich der 54-Jährige am 8. Februar an der Flughafentankstelle mit dem tschechischen Kriminellen Radovan Krejcir, in freundschaftlicher Atmosphäre. Eine Überwachungskamera filmte die beiden. Nach dem 9. Februar, als er mit seiner Frau Christiane telefonierte, verliert sich Gemballas Spur. Er benötige nach einem Unfall eine Million Euro, soll er seiner Frau in dem Gespräch gesagt haben.

In der Zwischenzeit hat Christiane Gemballa, die von ihrem Mann getrennt leben soll – so die Stuttgarter Zeitung in ihrem Onlineauftritt, einen Insolvenzantrag für Gemballas Firma gestellt. Ende vergangener Woche äußerte sich erstmals der vorläufige Insolvenzverwalter Philipp Grub. Nach seien Aussagen musste das Unternehmen 2009 einen deutlichen Umsatzrückgang hinnehmen. 2007 erwirtschaftete Gemballas betrieb noch 16 Millionen Euro Umsatz, im vergangenen Jahr nur noch die Hälfte. Der Verlust habe 2009 1,2 Millionen Euro betragen. Im Februar konnte Gemballa die Löhne der 38 Mitarbeiter, die schon länger kurz arbeiteten, nicht mehr bezahlen. Finanzamt und Zulieferer leiteten Zwangsvollstreckungen ein, die Insolvenz sei unausweichlich gewesen. Es gäbe schon mehrere Interessenten für das Unternehmen.

Bericht in den Stuttgarter Nachrichten

Bericht in der Stuttgarter Zeitung

27.02.2010 20:02

Neuer Sechs-Zylinder-Motor für den Panamera

Das Abrüstungsangebot

Ab Mai dieses Jahres bietet Porsche den Panamera auch mit einem 3,6-Liter-V6-Motor an. Mit der 300 PS starken Maschine wird die Motorenpalette nach unten abrundet, sie bildet künftig die Basismotorisierung. Seine maximale Leistung erreicht das Aggregat bei 6200 U/min, das höchste Drehmoment liegt bei 4250 U/min an und beträgt 400 Nm. Bislang war der sportliche 4-Sitzer entweder mit einem V8-Sauger mit 400 PS oder einem V8-Turbo mit 500 PS lieferbar. Der Panamera bringt seine Leistung über die Hinterräder auf die Straße, als Panamera 4 verfügt er über Allradantrieb. Die Preise beginnen bei 75.899 Euro für den Panamera mit Sechs-Gang-Schaltgetriebe, der Panamera 4 wird serienmäßig mit dem Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) angeboten und ist ab 84.110 Euro erhältlich. Die günstigste Variante war bisher der Panamera S mit 94.575 Euro, mit dem neuen Sechszylinder senkt Porsche die Schwelle zum Einstieg um rund 19.000 Euro.

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14.02.2010 21:46

24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring

Straßentechnik für die Langstrecke

Mit einem Seriensportwagen von Porsche auf die Rennstrecke – und das gleich für 24 Stunden? Horst von Saurma, Chefredakteur der Zeitschrift „Sport Auto“, hat ein Projekt gestartet, das zeigen soll, wie sich die Straßentechnik unter Rennbedingungen schlägt. Zum Fahrerquartett zählt Walter Röhrl. Roland Asch und Chris Harris vom englischen Sportautomagazin „Evo“ sollen die Mannschaft komplettieren. Mit einem Porsche 911 GT3 RS starten sie beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring (13. bis 16. Mai). Der soll so seriennah wie möglich auf die Strecke gehen – und mit Straßenzulassung.

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14.02.2010 21:01

Renn-Technologie

Der Hybrid-Rennwagen

Der erste offizielle Auftritt eines Hybrid-Porsches wird auf der Rennstrecke stattfinden: Das Unternehmen stellt auf dem Autosalon in Genf am 4. März den Porsche 911 GT3 R Hybrid vor. Zwei Elektromotoren an der Vorderachse mit jeweils 60 Kilowatt (81 PS)  verstärken bei den 480-PS-Rennmotor mit vier Litern im Heck. Rein mit Strom angetrieben kann der Wagen nicht unterwegs sein. Damit ist er ein Vertreter der Gattung der so genannten Mild-Hybride. Porsche setzt diese Technik hier nicht ein, um mit einer verbesserten Ökobilanz zu glänzen. Das Technikpaket unterstützt den Verbrennungsmotor wie ein kurzzeitig wirkender Elektro-Turbo. Aber das Hybridsystem lässt sich auch anders einsetzen. Bei einem Langstreckenrennen wie den 24 Stunden auf dem Nürburgring zählt besonders auch ökonomische Effizienz. Es ist es nicht egal, ob man mit einer Tankfüllung auf der Nordschleife acht oder neun Runden weit kommt. Solche Dinge entscheiden in einem immer dichteren Spitzenfeld über Sieg oder Niederlage. Genau dort, bei den 24 Stunden am Nürburgring am 15. und 16. Mai, will der Porsche GT3 Hybrid zeigen, dass er als Rennwagen erst zu nehmen ist. Ein Sieg steht nicht als Pflicht im Lastenheft, Porsche spricht von einem „Rennlabor“, der Wagen soll Erkenntnisse liefern für einen denkbaren Serieneinsatz.

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09.02.2010 09:15

Der neue Porsche Turbo S

Mehr Leistung und mehr Ausstattung

Porsche nimmt wieder einen Turbo S ins Programm. Auf dem Genfer Salon (4. bis 14. März) wird der Wagen vorgestellt. Die Leistung des Motors steigerten die Porsche-Ingenieure von 500 auf 530 PS. Das maximale Drehmoment beträgt 700 Nm. Dazu haben sie in das Paket viele technische Features als Serienausstattung aufgenommen, die für den normalen Turbo Aufpreis kosten. Ab Mai soll die neue Variante als Coupé und Cabrio erhältlich sein. 315 km/h Höchstgeschwindigkeit, 0-100 km/h in 3,3 Sekunden. Damit ist der Turbo S eine Zehntel-Sekunde schneller als der Turbo, die Höchstgeschwindigkeit steigt um drei km/h. Die 0 auf 200 schafft der Turbo S in 10,8 Sekunden. 173.241 Euro ruft Porsche für das Coupé incl. 19 % MwSt. auf, das Cabrio kostet 184.546 Euro.

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04.02.2010 22:13

24 Stunden von Le Mans

Hilfe für den künftigen Konzernbruder

Die Porsche-Werksfahrer Timo Bernhard und Romain Dumas werden bei den 24-Stunden von Le Mans am 12. und 13. Juni für Audi an den Start gehen. Sie sitzen hinter dem Steuer eines Audi R15 TDI, wie schon in der vergangenen Saison. Damals hatten sie Pech im Rennen. An ihrem Wagen versagte die Hochdruckeinspritzpumpe, am Ende langte es nur zu Platz 16.

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04.02.2010 22:03

Investition in Stuttgart-Zuffenhausen

Richtfest für neue Lackiererei

Porsche hat Richtfest gefeiert für seine neue Lackiererei in Stuttgart-Zuffenhausen. Das Unternehmen baut für 200 Millionen Euro eine Anlage, die besonders umweltfreundlich sein wird. 2011 soll sie in Betrieb gehen. In zwei Schichten können dann bis zu 170 Autos der beiden Baureihen 911 und Boxster lackiert werden. Ein neuartiges elektrostatisches Abscheidesystem für den Lacknebel reduziert die Emissionen von Lösemitteln und Feinstaub weit unter die gesetzlichen Grenzwerte.

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01.02.2010 23:46

24-Stunden-Rennen von Daytona

Sieg der Außenseiter

Mit einer Überraschung endete der erste Klassiker unter den Langstreckenrennen in der neuen Motorsport-Saison: Ein Porsche-Riley des Teams Action Express Racing mit einem Rennmotor auf Basis des Porsche-V8-Cayenne-Motors hat das 24-Stunden-Rennen von Daytona gewonnen.

Und am Steuer des Siegerwagens saß unter anderem ein Audi-Werkspilot und kein Porsche-Werksfahrer: Mike Rockenfeller. In der GT-Klasse konnten sich die favorisierten Porsche 911 GT3 nicht durchsetzen. Ein Mazda RX 8 des Teams SpeedSource holte dort Platz 1.

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